Die passende Therapieliege richtet sich vor allem nach Deinem Behandlungsschwerpunkt und den Anforderungen im Praxisalltag. Entscheidend sind unter anderem die Art der Höhenverstellung, die Breite und Aufteilung der Liegefläche sowie die benötigte Bewegungsfreiheit bei der Behandlung. Auch Bedienkomfort, Belastbarkeit und Verstellmöglichkeiten sollten zu Deinen typischen Anwendungen passen.
Für regelmäßige Behandlungen bieten elektrisch oder hydraulisch höhenverstellbare Therapieliegen eine ergonomische Arbeitsposition. Mehrteilige Liegeflächen ermöglichen eine differenzierte Lagerung, während breitere Modelle mehr Platz bieten und sich beispielsweise für neurologische Behandlungskonzepte eignen. Mobile Therapieliegen sind dagegen auf einen einfachen Transport und wechselnde Einsatzorte ausgerichtet.
Eine pauschal beste Behandlungsliege gibt es deshalb nicht. Entscheidend ist, dass Liegenaufteilung, Höhenverstellung und Ausstattung zu Deinen Anwendungen, den räumlichen Gegebenheiten und den Arbeitsabläufen in Deiner Praxis passen.
Elektrische oder hydraulische Therapieliege?
Elektrische Therapieliegen werden über einen Elektromotor in der Höhe verstellt. Je nach Modell erfolgt die Bedienung über einen Fußschalter, Handschalter oder eine von mehreren Seiten erreichbare Rundumschaltung. Das ist besonders komfortabel, wenn die Arbeitshöhe während eines Behandlungstages regelmäßig angepasst wird.
Hydraulische Therapieliegen kommen ohne Stromanschluss aus. Die Höhenverstellung erfolgt mechanisch über eine Fußhydraulik. Dadurch lassen sie sich unabhängig von der Position einer Steckdose im Raum aufstellen.
Elektrisch
- Höhenverstellung per Motor
- komfortabel bei häufigen Anpassungen
- unterschiedliche Bedienkonzepte möglich
Hydraulisch
- Höhenverstellung per Fußhydraulik
- unabhängig vom Stromanschluss
- mechanisch und flexibel aufstellbar
Welche Ausführung besser geeignet ist, hängt daher weniger von der Behandlungsart als von Deinen Arbeitsabläufen ab. Eine elektrische Therapieliege bietet hohen Bedienkomfort bei häufigen Höhenanpassungen. Eine hydraulische Behandlungsliege ist interessant, wenn Du bewusst unabhängig von einer Stromversorgung bleiben möchtest.
Wie viele Segmente sollte eine Therapieliege haben?
Die Anzahl der Segmente bestimmt, wie differenziert sich die Liegefläche einstellen und an verschiedene Behandlungspositionen anpassen lässt. Eine einfache zweiteilige Therapieliege besteht in der Regel aus einer Hauptliegefläche und einem verstellbaren Kopfteil. Sie eignet sich für viele klassische Anwendungen, bei denen keine aufwendige Lagerung erforderlich ist.
Drei- und mehrteilige Behandlungsliegen bieten zusätzliche Verstellmöglichkeiten. Je nach Konstruktion können beispielsweise Beinteile, Mittelteil oder Armauflagen separat eingestellt werden. Das erleichtert unterschiedliche Lagerungspositionen und kann den Zugang zur behandelten Körperregion verbessern.
Mehr Segmente bedeuten allerdings nicht automatisch, dass eine Liege grundsätzlich besser ist. Wenn überwiegend in gerader Bauch- oder Rückenlage behandelt wird, kann eine übersichtlich aufgebaute Liege vollkommen ausreichen. Für unterschiedliche Behandlungstechniken und häufig wechselnde Lagerungen kann eine stärker segmentierte Therapieliege dagegen mehr Flexibilität bieten.
Achte deshalb weniger auf die reine Zahl der Segmente als auf deren konkrete Aufteilung und Verstellbarkeit. Die Liegenfläche sollte sich so einstellen lassen, wie Du sie bei Deinen typischen Behandlungen tatsächlich benötigst.
Welche Breite sollte eine Therapieliege haben?
Eine schmalere Therapieliege erleichtert es, nah am Patienten zu arbeiten und die Liege von beiden Seiten zu erreichen. Das kann bei manuellen Behandlungen und häufigen Positionswechseln vorteilhaft sein. Eine breitere Liegefläche bietet dagegen mehr Platz und kann bei bestimmten Lagerungen oder Behandlungskonzepten sinnvoll sein.
Welche Breite zu Deinem Einsatz passt, hängt deshalb von der Behandlungsart, der Körpergröße der Patienten und Deiner bevorzugten Arbeitsposition ab. Berücksichtige außerdem die Größe des Behandlungsraums: Rund um die Liege sollte ausreichend Bewegungsfreiheit für ein ergonomisches Arbeiten bleiben.
Bei Bobathliegen steht eine besonders großzügige und weitgehend durchgehende Liegefläche im Vordergrund. Sie bietet mehr Platz für neurologische Behandlungen, unterstützte Bewegungsabläufe und Anwendungen, bei denen Therapeut und Patient gemeinsam auf der Liegefläche arbeiten.
Therapieliegen von Gymna, Naggura und NUBIS
Bei Theralando findest Du professionelle Therapieliegen unterschiedlicher Marken, Bauarten und Ausstattungsstufen. Dadurch kannst Du die Liege gezielt nach Deinem Behandlungsschwerpunkt, dem gewünschten Bedienkomfort und den räumlichen Anforderungen auswählen.
Gymna Therapieliegen
Gymna bietet elektrische und hydraulische Therapieliegen in verschiedenen Ausführungen. Die Serien GO, PRO und ONE unterscheiden sich unter anderem in Konstruktion, Ausstattung, Bedienmöglichkeiten und Individualisierung.
Die separate Gymna-Kollektion hilft Dir dabei, die drei Serien einzuordnen und das passende Modell auszuwählen.
Gymna Therapieliegen vergleichen
Naggura Therapieliegen
Naggura verbindet eine moderne Gestaltung mit unterschiedlichen Liegenaufteilungen und Ausstattungsvarianten. Je nach Modell stehen verschiedene Lösungen für Behandlung, Positionierung und Bedienung der Höhenverstellung zur Verfügung.
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NUBIS mobile Therapieliegen
NUBIS bietet aufblasbare Behandlungsliegen für Einsätze, bei denen Transportfähigkeit und ein geringes Packmaß wichtig sind. Sie eignen sich beispielsweise für Hausbesuche, Sportbetreuung, Veranstaltungen oder wechselnde Behandlungsorte.
Für die Auswahl zwischen den verfügbaren NUBIS-Modellen steht eine eigene Kollektion mit direktem Modellvergleich zur Verfügung.
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Bobathliegen für neurologische Behandlungskonzepte
Bobathliegen besitzen eine besonders große und weitgehend ebene Behandlungsfläche. Sie bieten mehr Platz für Lagerung, Mobilisation und therapeutische Übungen als klassische Therapieliegen.
Bei der Auswahl solltest Du neben den Abmessungen der Liegefläche auf die Art der Höhenverstellung, die Belastbarkeit und den verfügbaren Platz im Behandlungsraum achten. Aufgrund ihrer größeren Liegefläche benötigen Bobathliegen entsprechend mehr Stellfläche als kompakte Behandlungsliegen.
Bobathliegen ansehen
Worauf sollte man beim Kauf einer Therapieliege achten?
Eine professionelle Therapieliege sollte nicht allein nach Preis oder Design ausgewählt werden. Entscheidend ist, dass Konstruktion, Bedienung und Ausstattung zu den täglichen Behandlungen passen.
Berücksichtige insbesondere folgende Kriterien:
- Behandlungsschwerpunkt: Die Liege sollte die benötigten Lagerungspositionen und Verstellmöglichkeiten unterstützen.
- Höhenverstellung: Wähle zwischen elektrischer Verstellung und stromunabhängiger Fußhydraulik.
- Liegenaufteilung: Prüfe, welche Segmente verstellbar sind und ob die Aufteilung zu Deinen Anwendungen passt.
- Bedienung: Fußschalter, Handschalter und Rundumschaltung unterscheiden sich deutlich im täglichen Arbeitsablauf.
- Breite der Liegefläche: Eine schmalere Liege erleichtert körpernahes Arbeiten, eine breitere bietet mehr Platz.
- Polsterung: Stärke, Festigkeit und Beschaffenheit der Polsterung beeinflussen Behandlung und Liegekomfort.
- Belastbarkeit: Die zulässige Belastung muss zum vorgesehenen Einsatz passen.
- Kopfteil und Nasenschlitz: Achte auf Verstellbereich, Form und eine geeignete Auflage bei Behandlungen in Bauchlage.
- Rollenhubsystem: Integrierte Rollen erleichtern das Verschieben der Liege innerhalb der Praxis.
- Sicherheitsausstattung: Bei elektrisch verstellbaren Liegen sind die jeweiligen Sicherheitsfunktionen und Möglichkeiten zur Sperrung der Höhenverstellung zu beachten.
- Konfiguration: Farben, Polster, Schalter und weiteres Zubehör können je nach Modell individuell wählbar sein.
- Lieferung und Aufstellung: Kläre vor dem Kauf, wie die Therapieliege angeliefert wird und ob Unterstützung bei der Aufstellung erforderlich ist.
Gerade bei einer konfigurierbaren Therapieliege lohnt es sich, die gewünschten Ausstattungsmerkmale vor der Bestellung gemeinsam abzustimmen.