Functional Magnetic Stimulation (FMS)
Nicht-invasive Magnetstimulation für Beckenboden- und MSK-Therapie für moderne Therapieeinrichtungen.
Die Funktionale Magnetstimulation (FMS) erweitert das therapeutische Spektrum bei Inkontinenz, Beckenbodendysfunktion und lumbalen Beschwerden – komfortabel, kontaktlos und evidenzbasiert.
Der FMS-Stuhl erzeugt pulsierende Magnetfelder, die tief ins Gewebe eindringen und Nervenzellen depolarisieren. Dadurch entstehen supramaximale Muskelkontraktionen – also Muskelaktivierungen, die willkürlich kaum erreichbar ist. Besonders bei schwer anzusteuernden Muskelgruppen wie dem Beckenboden bietet dieser Mechanismus einen klaren therapeutischen Vorteil.
Auch im muskuloskelettalen Bereich (MSK) kann der FMS-Stuhl zur Schmerztherapie und Muskelregeneration im Bereich der Lendenwirbelsäule oder angrenzender Gelenkstrukturen eingesetzt werden.
Als zugelassenes Medizinprodukt wird FMS weltweit von Ärzten und Therapeuten zur Unterstützung ihrer Therapiekonzepte eingesetzt.
FMS Care -
Mit dem exklusiven FMS-Chair
Der einzige FMS-Stuhl für Behandlungen des Beckenboden mit zwei integrierten, individuell anpassbaren Applikatoren. Dadurch ist eine gleichzeitige Stimulation des Beckenbodens und des lumbosakralen Bereichs möglich.
Warum das therapeutisch relevant ist:
- Doppelte Stimulation: Gleichzeitige Aktivierung von Beckenboden- und Lendenregion
- Sakrale Neuromodulation (S2–S4): Zielgerichtete Ansprache der nervalen Innervation bei Drang- und Mischinkontinenz. Betrachtung der neurologischen Mechanismen in unserem Ratgeber-Artikel.
- Erweiterung ins MSK-Spektrum: Unterstützung bei lumbalen Beschwerden und Rumpfstabilisation
CORE 360° – Drei anatomische Zielzonen
- Pelvic Floor Applikator: Aktiviert und stärkt die tiefen Beckenbodenmuskeln, um das Beckenbodenbewusstsein, die neuromuskuläre Kontrolle und die Kontinenz zu unterstützen
- Lumbosacraler Applikator: Neuromodulatorische Ansprache der sakralen Nervenwurzeln sowie gezielte Stimulation der Lendenmuskulatur
- Abdominaler Applikator
Aktivierung der tiefen Bauchmuskulatur zur Unterstützung von Rumpfstabilität und Haltung
Die Wissenschaft hinter FMS - So funktioniert es!
Der Wirkmechanismus der Functionalen Magnetstimulation (FMS) basiert auf der Wechselwirkung zwischen einem hochintensiven Magnetfeld und dem menschlichen Körper:
- Induktion: Wenn das elektromagnetische Feld angewendet wird, induziert es elektrische Ströme im Gewebe.
- Depolarisation: Diese Ströme verändern die elektrische Ladung über neuronale Membranen, was zur Depolarisation führt.
- Aktionspotenzial: Sobald die Membranspannung einen kritischen Schwellenwert erreicht, wird eine neurophysiologische Reaktion, ein sogenanntes Aktionspotenzial, ausgelöst und das Signal entlang des Neurons weitergeleitet.
- Rekrutierung: Die Aktivierung der Motoneuronen durch die induzierten Aktionspotenziale führt zur Rekrutierung von Muskelfasern, was zu tiefen, therapeutisch wirksamen Muskelkontraktionen führt.
Die klinische Einordnung der konservativen Therapieoptionen bei Stress-, Drang- und Mischinkontinenz wird im evidenzbasierten Fachartikel zur konservativen Inkontinenztherapie ausführlich dargestellt.
Passt FMS zu Deiner Praxis?
Funktionelle Magnetstimulation (FMS) ist international in Therapieeinrichtungen und Kliniken etabliert. Lass uns gemeinsam prüfen, ob und wie FMS sinnvoll in Dein therapeutisches Konzept integriert werden kann. Über das kurze Formular kannst Du eine unverbindliche Beratung anfragen. Du erhältst eine persönliche Rückmeldung – ohne Verkaufsroutine, dafür mit fachlicher Unterstützung.
Du kennst FMS bereits und möchtest ein kostenloses, individuelles Angebot erhalten? Auch das ist über das gleiche Formular möglich.
Hier findest du unsere FMS Produkte
FMS - Functional Magnetic Stimulation
Scientific Evidence Booklet
So funktioniert es!
Der Hersteller IskraMedical gehört seit über 30 Jahren zu den innovativen Vordenkern, die, auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, die Functional Magnetic Stimulation (FMS) weiterentwickeln und auf die Bedürfnissen der Anwender anpasst.
Eine Sammlung der wissenschaftlichen Untersuchungen hat IskraMedical in einem eigenen Scientific Evidence Booklet zusammengestellt.
Häufige Fragen zur FMS-Therapie
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Was ist FMS-Therapie?
FMS steht für Functional Magnetic Stimulation, also funktionelle Magnetstimulation. Dabei werden pulsierende Magnetfelder eingesetzt, um Nervenstrukturen zu stimulieren und Muskelkontraktionen auszulösen. Die Technologie wird vor allem bei Beckenboden-Anwendungen, Inkontinenzthemen und ausgewählten muskuloskelettalen Anwendungen eingesetzt.
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Wie funktioniert Functional Magnetic Stimulation?
Functional Magnetic Stimulation arbeitet mit elektromagnetischen Impulsen, die tief ins Gewebe eindringen und neuromuskuläre Strukturen aktivieren können. Durch die Stimulation von Nervenbahnen können Muskelkontraktionen ausgelöst werden. Besonders relevant ist dieser Mechanismus bei Muskelgruppen, die schwer bewusst anzusteuern sind, zum Beispiel im Bereich des Beckenbodens.
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Was ist der Unterschied zwischen FMS und klassischer Elektrostimulation?
Bei klassischer Elektrostimulation erfolgt die Reizübertragung meist über Elektroden auf der Haut oder über lokale Applikatoren. FMS nutzt dagegen Magnetfelder und kann kontaktlos angewendet werden. Dadurch können auch tieferliegende Nerven- und Muskelstrukturen erreicht werden, ohne dass Elektroden direkt auf der Haut platziert werden müssen.
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Für welche Beckenboden-Anwendungen wird FMS eingesetzt?
FMS wird im Beckenbodenbereich eingesetzt, um neuromuskuläre Aktivierung und funktionelle Therapieprozesse zu unterstützen. Besonders relevant ist die Technologie bei Beckenbodendysfunktion, Inkontinenzthemen und Patientinnen oder Patienten, die ihre Beckenbodenmuskulatur nur eingeschränkt bewusst ansteuern können. Die konkrete Anwendung richtet sich nach Befund, Therapieziel und gewähltem System.
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Welche Rolle spielt FMS bei Inkontinenz?
Bei Inkontinenz wird FMS als nicht-invasive Ergänzung konservativer Behandlungskonzepte eingesetzt. Ziel ist es, neuromuskuläre Strukturen im Beckenbodenbereich zu aktivieren, die Muskelkontrolle zu unterstützen und funktionelle Therapieprozesse zu fördern. Besonders interessant ist FMS, wenn Patientinnen oder Patienten Schwierigkeiten haben, die Beckenbodenmuskulatur gezielt anzusteuern.
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Kann FMS auch bei muskuloskelettalen Beschwerden eingesetzt werden?
Ja. Je nach System und Applikator wird FMS auch für ausgewählte muskuloskelettale Anwendungen eingesetzt. Dazu zählen insbesondere Anwendungen im Bereich der Lendenwirbelsäule, der lumbosakralen Region, der Rumpfstabilität und der funktionellen Muskelaktivierung. FMS kann damit nicht nur im Beckenbodenbereich, sondern auch in MSK-orientierten Therapiekonzepten relevant sein.
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Was bedeutet neuromuskuläre Aktivierung bei FMS?
Neuromuskuläre Aktivierung bedeutet, dass Nerven und Muskulatur gezielt stimuliert werden, um Muskelkontraktionen auszulösen und funktionelle Bewegungs- oder Stabilisationsmuster zu unterstützen. Bei FMS geschieht diese Aktivierung über Magnetfelder. Dadurch können auch tieferliegende Muskelgruppen angesprochen werden, die mit willkürlicher Anspannung oder klassischen Übungen allein schwer erreichbar sind.
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Was sind supramaximale Muskelkontraktionen?
Supramaximale Muskelkontraktionen sind besonders starke, durch Stimulation ausgelöste Muskelkontraktionen, die über das hinausgehen können, was viele Patientinnen und Patienten willkürlich aktivieren können. Bei FMS werden solche Kontraktionen über elektromagnetische Impulse ausgelöst. Das macht die Technologie besonders interessant für Beckenboden-Anwendungen und neuromuskuläre Aktivierungskonzepte.
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Was bedeutet doppelte Stimulation beim FMS-Chair?
Beim FMS-Chair können Beckenboden und lumbosakraler Bereich gleichzeitig stimuliert werden. Dadurch lassen sich Beckenbodenmuskulatur, lumbosakrale Strukturen und funktionelle Rumpfkontrolle gemeinsam adressieren. Diese Kombination ist besonders interessant, wenn Beckenbodenfunktion, Lendenregion und neuromuskuläre Steuerung therapeutisch zusammen betrachtet werden sollen.
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Was ist das CORE-360°-Konzept bei FMS?
Das CORE-360°-Konzept beschreibt die gezielte Ansprache mehrerer funktionell zusammenhängender Zielzonen. Dazu gehören je nach System Beckenboden, lumbosakraler Bereich und weitere Strukturen, die für Rumpfstabilität, Haltung und funktionelle Kontrolle relevant sind. Ziel ist eine umfassendere neuromuskuläre Aktivierung statt einer rein isolierten Muskelstimulation.
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Ist FMS invasiv oder schmerzhaft?
FMS ist ein nicht-invasives Verfahren. Die Anwendung erfolgt ohne Operation, ohne Nadeln und ohne Elektroden auf der Haut. Während der Behandlung sind Muskelkontraktionen spürbar. Die Intensität wird individuell angepasst und richtet sich nach Anwendung, Therapieziel und persönlicher Wahrnehmung.
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Wie läuft eine FMS-Anwendung ab?
Bei einer FMS-Anwendung sitzt oder liegt die Patientin bzw. der Patient je nach System und Behandlungsziel in der passenden Position. Das Gerät erzeugt elektromagnetische Impulse, die neuromuskuläre Strukturen stimulieren und Muskelkontraktionen auslösen. Behandlungsparameter wie Intensität, Zielregion und Protokoll werden entsprechend der Anwendung und des therapeutischen Konzepts gewählt.
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Für welche Einrichtungen ist FMS interessant?
FMS ist besonders interessant für Physiotherapiepraxen, Beckenboden-Zentren, Therapiezentren, Reha-Einrichtungen, sportmedizinische Einrichtungen und medizinische Praxen. Relevant ist die Technologie vor allem dort, wo Beckenboden, Inkontinenz, lumbale Beschwerden, Rumpfstabilität oder funktionelle Muskelaktivierung eine wichtige Rolle im Behandlungskonzept spielen.
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Welche wissenschaftliche Grundlage gibt es zu FMS?
Zu Functional Magnetic Stimulation gibt es wissenschaftliche Untersuchungen, insbesondere zu Beckenboden-Anwendungen, Inkontinenz, neuromuskulärer Aktivierung und funktionellen Therapieansätzen. Für die praktische Einordnung ist wichtig, die Studienlage immer indikationsbezogen zu betrachten. FMS sollte nicht isoliert bewertet werden, sondern als Bestandteil eines therapeutischen Gesamtkonzeptes.
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Wie unterstützt THERALANDO bei FMS?
THERALANDO unterstützt bei der Auswahl passender FMS-Systeme, bei der Einordnung möglicher Anwendungen, bei Fragen zur Praxisintegration und bei der Angebotserstellung. Dabei geht es nicht nur um das Gerät selbst, sondern auch um sinnvolle Einsatzbereiche, Abläufe, Positionierung und wirtschaftliche Integration in das bestehende Therapieangebot.

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